Klimaschutz

Klimaschutz schulden wir den nächsten Generationen.

Ich will die Zukunft nachfolgender Generationen durch nachhaltiges Wirtschaften sichern, unsere Ressourcen verantwortungsvoll nutzen und schonend mit unserer Umwelt umgehen. 

Klimaschutz beginnt an der eigenen Haustür.  Jeder Einzelne kann dazu beitragen, den „menschlichen Fußabdruck“ auf unserem Planeten so gering wie möglich zu halten. Für mich selbst heißt das zum Beispiel, regional einzukaufen, wann immer möglich, das Fahrrad oder das Elektroauto zu nutzen, das aus der Solaranlage auf dem Hausdach gespeist wird und auf Langstrecken die Bahn.

Energieautarke Stadtteile 

Wesentlichen Anteil am Klimaschutz hat das Thema Energiegewinnung. Das Bioenergiedorf Oberrosphe hat Strahlkraft nicht nur in den Landkreis hinein, sondern weit darüber hinaus. Ich will mich dafür einsetzten,  daß alle Ortsteilen die dies wünschen, energieautark werden.

Einseitige Förderungen von bestimmten Energiesystemen lehne ich ab, um so die CO2-Einsparung flexibler und breitflächiger voranzutreiben. Ich setze auf generell auf Technologieoffenheit - erst Recht bei der Wahl der Wärmeerzeugungsanlage. 

Oberstes Ziel ist die Einsparung von Treibhausgas. Ob diese Einsparung jedoch durch z.B. eine moderne Wärmepumpenanlage, ein Kalt-Wärme-Netz, einen Eisspeicher oder eine effiziente Holzpelletanlage erreicht wird, hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab und ist deshalb vor Ort zu entscheiden

Schutz von Wollenberg und Burgwald

Seit einigen Tagen geistert das Wort "Präferenzgebiet" durch die Medien. Worum geht es? Darum den im Norden Deutschlands aus Windenergie gewonnenen Strom in den Süden zu transportieren. Das „Präferenzgebiet“ ist der Raum, den die Planer für das Erdkabel vorgesehen haben.

Ich habe fünf Jahre meines Lebens in Bremen und Bremerhaven gearbeitet. Dort im hohen Norden Windenergie zu gewinnen, ergibt mehr Sinn, als auf in den sogenannten „Vorranggebieten“ zwischen Mellnau und Todenhausen oder im Wollenberg. Darum stehe ich auch hinter der Klage der Stadt Wetter gegen den Bau von Windrädern hier.

Zurück zum „Präferenzgebiet“..

Sicher - irgendwie muss der Strom vom hohen Norden, wo er erzeugt wird, in den Süden transportiert werden, wo er gebraucht wird. Aber um Co2-neutral gewonnenen Strom zu transportieren, Wälder zu roden - das ergibt in meinen Augen absolut keinen Sinn. Darum setze ich mich für den Erhalt des Wolleberg-Waldes ein.

Wie die Presse (Frankfurter Rundschau, 05.12.2023 oder Oberhessische Presse) berichtet, ist dazu in der Bauphase ein 75 m breiter Arbeitsstreifen erforderlich, für den gegebenenfalls Bäume gerodet werden müssen. Die Verlegung der Kabel soll sodann in vier parallel auszuhebenden Gräben von jeweils etwa 2 m Tiefe und 5 m Breite erfolgen. Nach Fertigstellung der Erdkabelleitung muss ein 40 m breiter Schutzstreifen frei von Bebauung und Bäumen gehalten bleiben.

Auch wenn die Bundesnetzagentur beteuert, zur Ermittlung des Präferenzraumes seien FFH-Gebiete als ökologisch besonders empfindliche Areale berücksichtigt, gilt das für das FFH-Gebiet „Lahnhänge zwischen Biedenkopf und Marburg“ (5017-305) offenbar nicht. Faktisch liegt im Bereich des Wollenbergs ein durchgehend geschützter Bereich vor. Ebenso ist unverständlich, warum der Korridor in Höhe der Stadt Wetter im Rahmen der Ermittlung des Präferenzraumes auf eine Breite von 8,5 km verengt wurde, anstatt etwa bis an den Westrand des Burgwalds ausgeweitet zu werden.

Ich unterstütze die Bemühungen der Bürgerinitiative „Rettet den Wollenberg“ und werde mich gegen eine Trasse durch den Wollenberg stark machen..

Solaranlagen auf städtische Gebäude

Auf der Schwimmhalle haben wir sie schon, aber bei weitem noch nicht auf allen städtischen Gebäuden. Bei einem Neubau der Stadthalle oder der Sanierung, beim Neubau eines Feuerwehrgerätehauses im Schutzvereinigungen Ost und wann und wo immer es machbar ist und wirtschaftlich Sinn macht, werde ich mich für Solaranlagen auf dem Dach einsetzen.

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