Mobilität und Verkehr

Mein Ziel ist es vielseitige und gleichberechtigte Mobilitätsformen für die Zukunft zu gestalten. Ich stehe für ein smartes Zusammenspiel von öffentlichem Personennahverkehr, Fußgängerverkehr, Radverkehr, und von motorisierten Individualverkehr - egal ob benzin, diesel, elektro- oder wasserstoffbetriebenen .

 

Gleichberechtigt

Eine besondere Bedeutung kommt dem Radewegeausbau zu - denn der ist trotz der  Verbindung zwischen Amönau und Wetter Kernstadt noch arg ausbaufähig.

Dringenden Handlungsbedarf sehe ich beim Rückbau der alten B252 - da bietet sich eine Chance, Wetter an Marburg und Frankenberg anzubinden. Der Rückbau, die Entsiegelung der B252 steht an - Die Radwegetrasse ist auch im Radwegekonzept des Landkreises vorgesehen - aber leider noch nicht einmal geplant. Zumindest wenn man Radverkehrsenwticklungsplan des Landkreises Glauben schenken mag. (Quelle: https://gis.marburg-biedenkopf.de/project/radverkehrsentwicklungsplan/@480064.34,5638923.59,50000 ) . 

Und beide Maßnahmen sind meines Wissen momentan überhaupt nicht aufeinander abgestimmt. Da gilt es Synergien zu nutzen um öffentliche Gelder zu schonen und schneller voran zu kommen.

Lassen Sie uns das Radwegenetz in drei Dimensionen denken : 

- Die eine ist die Anbindung der Ortsteile an die Kernstadt. 

 -Die zweite die Anbindung von Wetter an Marburg oder Frankenberg oder ins Lahntal bis weiter an die Behringwerke

- Die Dritte ist die Erschließung für den Tourismus.

 

Die Anbindung der Ortsteile an die Kernstadt für Schüler, Auszubildende, Studenten und Berufspendler, die auf die Bahn umsteigen wollen (Alltagsradverkehr)

Wenn ich mit dem Zug in Wetter ankäme und zum Beispile ach Amönau möchte - ich würde wahrscheinlich täglich meine Route ändern. Der neue Radweg von Wetter nach Amönau ist gut  - aber auch nicht zu Ende gedacht bzw. ausgeführt. Aus der Innenstadt kommend muss man um auf den Radweg zu gelangen in der Amönauer Straßen den Gegenverkehr kreuzen, und das nach dem Ortsausgangsshild, wo die aus dem Kreisel kommenden Fahrzeuge - PKWs, LKWS, Traktoren, Busse… - schon wieder beschleunigen.

Wählt man den Wegv om Bahnhof durch die Binge, und weiter entlang der K123, dann gibt es entlang der K123 zwar ein kurzes Stück gemeinsamer Rad- und Fußgängerweg. Der endet aber leider vorm VfB. Und ab hier darf der Autoverkehr 100 fahren. Um auf den Radweg einzufädeln muss man mit dem Rad durch fast den kompletten Kreisverkehr und ein Stück zurück nach Wetter. 

Ich will den neuen Radweg nicht schlechteren, ich freue mich sehr, daß es ihn gibt - aber ist einfach nicht gescheit angebunden.

Die Anbindung von Wetter an Marburg oder Frankenberg und ins Lahntal bis weiter an die Behringwerke 

Die Anbindung von Wetter an Marburg oder Frankenberg und ins Lahntal bis weiter an die Behringwerke für den Alltagsradverkehr zwar  außerhalb meiner eigenen Nutzungsgewohnheiten, aber ich kenne zahlreiche Menschen, die das tun. Auf jeden Fall mindestens im Frühjahr, Sommer und Herbst. Für sie  gilt es, das Radwegekonzept des Landkreises zügig umzusetzen. 

Erschließung für den Tourismus

In der touristischen Nutzbarmachung sehe ich enormes Potenzial vor allem für die Ortsteile von Wetter. Ich selbst reite gern, und eines meiner bevorzugten Ziele ist der Christenberg. Der partizipiert wie kaum ein anderes Ausflugsziel im Landkreis vom eBike. Vor eineigen Jahren gehörten wir mit unseren Pferden dort oben zu den wenigen Gästen, die regelmäßig kamen. Wir hatten keine Probleme unsere Pferde an eigens für Pferde vorgesehenen Anbindeplätzen zu „parken“. Immerhin war der Christenberg für Wanderer oder auch Radfahrer ein anspruchsvolles Ziel. Mit dem eBike hat sich das geändert.  Inzwischen werden die Anbindeplätze für die Pferde von Radfahrern mitbenutzt, die ihre Bikes dort abstellen. 

Mit einem klugen Radwanderweg, mit Gastronomie, Ladetsationen, schattigen Rastplätzen mit schöner Aussicht und Übernachtungsmöglichlkeiten entlang der Route sehe ich viel Potenzial zum Beispiel für Mellnau mit der Burg, für Oberrosphe mit dem Dorfmuseum, Amönau mit dem Rapunzelturm., Treisbach mit seiner „Schöne-Aussicht-Hütte“. Auch hier gilt es, nicht nur „innerhalb von Wetter“ zu denken, sondern angebunden zum Beispiel an den Christenberg oder gar noch weiter bis Willingen und in der anderen Richtung nach Marburg,
 

Den ÖPNV in Takt und Reichweite ausbauen

Bedarfshaltestellen Niederwetter und Todenhausen

Ich unterstützen die Fortführung der Studie zu Bedarfshaltestellen in Niederwetter und Todenhausen, um die Anbindung dieser Stadtteile an das Bahnstreckennetz herzustellen und den Bürgern die Möglichkeit zur staufreien Fahrt nach Marburg, Frankenberg oder Korbach zu gebe

Warum? Cornona hat zwar die Arbeitswelt von vielen Menschen radikal verändert, „Homeoffice“ begünstigt und den Trend zur Urbanisierung und zur Landflucht nicht nur gestoppt sondern sogar umgekehrt. 

Und weil mehr Menschen immer öfter von zu Hause arbeiten können und ihr zu Hause gern in den ländlichen Raum verlegen, statt in die Stadt. Aber spätestens wenn die eignen Kinder nicht mehr in die örtliche Kita oder die Grundschule gehen sondern vielleicht auf ein Gymnasium, spätestens dann ist ein guter Anschluss an den ÖPNV wichtig.

Nicht jeder kann im Homeoffice arbeiten

Ich werde mich für eine Erhöhung des Taktes des Bahnverkehrs in diese Städte in den für Berufspendler und Schüler  so wichtigen Zeiten zwischen 5 Uhr und 8 Uhr morgens und zwischen 16:00 Uhr uns 19:00 Uhr abends einsetzen. 

Und für eine bessere Vernetzung von Bus- und Bahnverkehr, damit auch die Bürger aus den Stadtteilen ohne längere Wartezeiten von der Bahn in die Busse umsteigen können um mit dem ÖPNV in die Stadtteile weiter reisen können.

 

Verkehrskonzept 

Zu einem klugen Mobilitätskonzept gehört für mich aber auch, das Angebot an Car-Sharing oder die Verbreitung von Mitfahr-Apps zu unterstützen.

Damit diese vielen diversen Einzelmaßnahmen sinnvoll ineinander greifen, unterstütze ich die seit Jahren von der SPD vorgebrachte Forderung nach einem Verkehrskonzept für Wetter und seine Stadtteile. 

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